Vita

Krzysztof LukasKrzysztof Lukas erhielt seine Ausbildung zunächst bei Władysław Szymański und Julian Gembalski in Katowice/Polen, dann bei Jon Laukvik in Stuttgart.

Seine Ausbildung wurde ergänzt durch die Teilnahme an vielen Orgelakademien und Interpretationsmeisterkursen bei nahezu allen bedeutenden Organisten Europas. Hierbei waren besonders wichtig die Begegnungen mit Ton Koopman und Guy Bovet. 2004-2006 studierte er ebenfalls ev. Theologie an der Universität Tübingen.

Bereits mit 18 Jahren war er Preisträger bei einem nationalen Orgelwettbewerb in Inowroclaw/Polen. Später gewann er fünf erste Preise bei internationalen Orgelwettbewerben, u.a. in Rumia/Polen 1998 und in Rom 2001.

Ebenfalls 2001 wurde ihm durch Dame Gillian Weir,  Ewald Kooiman und Nigel Allcoat  der erste Preis beim Nicolas de Grigny Wettbewerb in Bitche (Frankreich) verliehen. Aufgrund dieses Erfolges lud ihn der Keyboard Trust ein, zwei Konzerte in London zu spielen. 2003 folgte dann ein Konzert in der Westminster Cathedral.

Konzertreisen führten ihn in viele europäische, afrikanische und asiatische Länder. So trat er u.a. mit Erfolg im Stephansdom und im Radiokulturhaus in Wien (live übertragen durch den ORF1),  in der anglikanischen Kirche in Rom, in der St. Therese Kirche in Genf, in der Meistersingerhalle in Nürnberg, in Lilia Hall in Tokyo, in Minato Mirai Hall in Yokohama, in der  Kyungdung Kirche in Seoul, in der Basilika Notre Dame d’Afrique in Algier, in der Basilica di S. Antonio in Bologna, im Dom zu Kattowitz, in Warschau, Moskau, Krakau und Leżajsk auf.

Es liegen mehrere CD-, Fernseh- und Rundfunkaufnahmen in Polen, Deutschland, Österreich, Italien und in der Slowakei vor.

Seit 1999 ist er Kirchenmusiker in der ev. Kirchengemeinde in Stuttgart-Feuerbach. Zudem ist er Adjunkt-Professor für Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik “Karol Szymanowski” in Kattowitz. 2013 promovierte er an der dortigen Musikhochschule und aufgrund seiner Dissertation über das Tempo Rubato in der Orgelmusik erhielt er den Titel “Doktor der musikalischen Kunst”. Er führt Seminare und Meisterkursen über die Interpretation der Orgelmusik in Europa und in Asien.